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Religiöse Argumente unter der Lupe · 7 von 33

Argument #7: „Wenn man Gott ehrlich sucht, findet man ihn auch.“

Veröffentlicht am , zuletzt geändert am

Behauptung: „Wenn man Gott ehrlich sucht, findet man ihn auch.“

Antwort: Es ist wichtig, sich zu verdeutlichen, was man mit diesem Argument impliziert: Es gibt unzählige Menschen, die Gott gesucht und nicht gefunden haben. Oder die durch ihre Suche zu einer anderen Religion als dem Christentum gelangt sind.

Bringt man dieses Argument vor, bezeichnet man pauschal jeden einzelnen Menschen, der nach Gott gesucht hat und dennoch nicht (mehr) an Gott glaubt, als unehrlich.

Es sollte offensichtlich sein, dass man es sich zu einfach macht, wenn man so viele Menschen dermaßen verleumdet, ohne sie und ihre Motive zu kennen.

Nach Gründen fragen

Christen wehren sich oft sehr heftig dagegen, wenn Außenstehende pauschal über Bekehrungserlebnisse und andere Zeugnisse von Gläubigen urteilen.

In gleicher Weise sind Ungläubige verständlicherweise oft ungehalten, wenn man ihnen unlautere Motive unterstellt, ohne ihre wahren Motive zu kennen.

Wir würden nie sagen, dass jeder, der ehrlich seinen Glauben hinterfragt, Atheist wird, und alle anderen einfach als unehrlich abstempeln.

Wir fragen Gläubige nach ihren Gründen, statt sie pauschal zu verurteilen. Und wir wünschen uns, dass Gläubige sich auch uns gegenüber so verhalten.

Repost des Beitrages mit freundlicher Genehmigung des Autors.

 

Alle 33 Argumente der Reihe
  1. #1„Es wurde nie bewiesen, dass Gott nicht existiert.“
  2. #2„Nur weil etwas nicht nachweisbar ist, ist es nicht inexistent.“
  3. #3„Atheismus ist auch nur ein Glaube.“
  4. #4„Man muss nicht alles beweisen – man kann nicht einmal beweisen, dass die Realität existiert.“ (Solipsismus)
  5. #5„An Gott muss man halt glauben.“
  6. #6„Glaube ist etwas ganz Alltägliches. Man kann auch nur glauben, dass einen sein Partner liebt.“
  7. #7„Wenn man Gott ehrlich sucht, findet man ihn auch.“
  8. #8„Gott kann man nicht mit dem Verstand finden, nur mit dem Herzen“
  9. #9„Gott übersteigt den Verstand und unterliegt nicht der Logik. Man kann diese Dinge nicht auf ihn anwenden.“
  10. #10„Auch an Logik, Wissen und Vernunft kann man nur glauben.“
  11. #11„Wahrheit ist subjektiv. Für mich gibt es Gott.“
  12. #12„Die fundamentalen Konstanten des Universums sind perfekt abgestimmt; wären sie nur minimal anders, wäre kein Leben möglich gewesen. Folglich muss Gott diese Konstanten so eingestellt haben.“
  13. #13„Die Wissenschaft kann nicht erklären, wie es zum Urknall kam und wie das Leben entstand.“
  14. #14„Wissenschaft und Glaube sind vereinbar.“
  15. #15„Die Welt ist perfekt designt, das kann kein Zufall gewesen sein. Folglich muss Gott existieren.“
  16. #16„Evolution und Glaube sind vereinbar.“
  17. #17„Sehr schlaue Menschen haben an Gott geglaubt (Einstein, Heisenberg, Newton und Co.).“
  18. #18„Die Mehrheit der Menschen glaubt an Gott.“
  19. #19„Der Glaube an Götter und das Bedürfnis nach Gott sind im Menschen angelegt.
  20. #20„Ich habe Gott erlebt.“
  21. #21„Der Glaube verändert Menschen.“
  22. #22„Das Christentum bietet Antworten auf die großen Fragen. Der Atheismus bietet keine.“
  23. #23Pascals Wette: „Es ist besser, zur Sicherheit an Gott zu glauben.“
  24. #24„Ohne Gott hat das Leben keinen Sinn.“
  25. #25„Ohne Gott gibt es keine Hoffnung.“
  26. #26„Religion tut Menschen gut.“
  27. #27„Über einen Gott können wir beschränkten Menschen nicht urteilen, also ist es Unfug, ihn ethisch zu kritisieren.“
  28. #28„Gott ist trotz Leid in der Welt gut, denn wir Menschen allein tragen die Verantwortung dafür.“
  29. #29„Gott ist trotz des Leides in der Welt gut, denn er ist moralisch verpflichtet, uns den freien Willen zu gewähren.“
  30. #30„Menschen haben eine selbstlose Moral, die der allgütige Gott ihnen ins Herz geschrieben haben muss.“
  31. #31„Die Bibel enthält erfüllte Prophezeiungen.“
  32. #32„Die Bibel sagt, es habe über 500 Zeugen für die Auferstehung gegeben.“
  33. #34Metapher: „Man muss die Bibel an Stelle X bildlich interpretieren.“