Durch bewährte und verlässliche Methoden der Erkenntnisgewinnung hat sich die Menschheit einen nie dagewesenen Wissensstand erarbeitet. Einen Stand, der jederzeit erweitert und, wenn nötig, auch korrigiert werden kann.

Einige dieser Methoden sind:

  • Rationales, logisches Denken
  • Kritisches Hinterfragen von Behauptungen
  • Abgleich neuer Erkenntnisse mit schon vorhandenen Erkenntnissen
  • Hypothesen nicht wie Tatsachen behandeln, sondern rein hypothetisch

Was die Menschen heute in allen Bereichen wissen (können), übersteigt die kühnsten Vorstellungen unserer Vorfahren. Ein unvorstellbar großer Teil dieses Wissens steht heute jedermann problemlos zugänglich zur Verfügung.

Verglichen mit dem Stand vor wenigen Jahren, Jahrzehnten oder gar Jahrhunderten, gibt es heute viel weniger „weiße Flecken“ in dem Bild, das sich die Menschheit als Abbild der Realität erarbeitet hat.

Ein Standpunkt, der offen für Weiterentwicklung ist und der auch die Möglichkeit bietet, Überzeugungen durch neue Erkenntnisse zu korrigieren oder gar ganz zu verwerfen, ist förderlicher für den Umgang mit der irdischen Wirklichkeit als ein Standpunkt, der auf Dogmen und unbewiesenen Behauptungen basiert.

Wissen, Logik und Vernunft sind zuverlässiger als Glaube

Immer mehr Menschen erkennen, dass diese Methoden verlässlichere und damit brauchbarere Ergebnisse liefern können als wenn man einfach nur etwas glaubt.

Heute möchte sich niemand mehr darauf verlassen, dass er glaubt, sich richtig entschieden zu haben. Egal, ob es um den Handyvertrag, die Urlaubsreise, den Stromtarif oder um das nächste Auto geht.

Neben diesen allgemeinen Nachteilen der Methode des „Glaubens“ zur Erkenntnisgewinnung birgt religiöser Glaube besondere Risiken und Gefahren.

Wieso glauben trotz aller Erkenntnis noch so viele Menschen an Götter, Geister und Gottessöhne? Wieso halten immernoch so viele Menschen Legenden und Mythen aus der Bronzezeit und aus dem Vormittelalter für wahr oder zumindest für heute noch bedeutsam?

Die Antwort auf Religion? Nicht noch mehr Religion

In Zeiten, in denen führende Politikerinnen und Politiker aufrufen, den Einflüssen fremder Religionen mit der eigenen Religion zu begegenen, ist es höchste Zeit, die offene Gesellschaft zu verteidigen. Die Antwort auf Religion kann nicht noch mehr Religion sein, sondern eben diese offene, säkulare Gesellschaft mit humanistischen ethischen Standards.

Dazu gehören

  • tatsächliche und nicht nur formale Trennung von Staat und Kirche
  • Aufklärung über die Nachteile und Gefahren des religiösen Glaubens
  • Verbreitung und Verankerung des evolutionären Humanismus
  • Beendigung der Sonderprivilegierung und unverhältnismäßig hohen finanziellen Subventionierung der Kirchen
  • Sofortige Beendigung jeglicher Einmischung von Kirchen in das Privatleben von Menschen wie zum Beispiel frühkindliche Indoktrination, eigenes Arbeitsrecht oder Einmischung in die Gesetzgebung, von der auch Un- und Andersgläubige betroffen sind, zum Beispiel zum Thema Sterbehilfe

Über wenigerglauben.de

wenigerglauben.de ist eine Aufklärungsinitiative. Sie möchte Gläubige dazu anregen, ihre Glaubensüberzeugungen (selbst-)kritisch zu hinterfragen.

Dabei geht es nicht darum, persönliche Glaubensinhalte zu bewerten oder Leuten ihren Glauben auszureden. Vielmehr geht es darum, mit gezielten Fragen einen Denkprozess anzuregen. Mit Fragen, die sich jeder Gläubige für sich selbst beantworten kann.

Oft ergeben sich im Laufe eines solchen Denkprozesses weitere Fragen. Wir bieten an, auf diese Fragen Antworten aus rationaler, humanistischer Sicht zu geben. Besucher könnenuns dazu eine E-Mail schicken, das Kontaktformular oder unsere Facebook-Seite nutzen.

Über Rückmeldungen und natürlich auch über konstruktive Kritik zu unseren Veröffentlichungen freuen wir uns.

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